Was ist Diabetes mellitus?

Unterschieden werden beim Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, der Typ 1 und der viel häufigere Typ 2, auch Altersdiabetes genannt. Unabhängig von der Einordnung in diese Kategorien haben Menschen mit Diabetes mellitus ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein schlecht eingestellter und damit ständig erhöhter Blutzuckerwert schädigt die Gefäße, die sich verhärten und an Elastizität verlieren. Als Folge steigt der Blutdruck oder es bilden sich Gerinnsel, die den Blutfluss unterbrechen. Sind die Herzkranzgefäße betroffen, kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie etwa einem Herzinfarkt kommen. Auch das Risiko für einen Schlaganfall steigt. Deshalb ist es wichtig, den Blutzucker möglichst optimal einzustellen. Je nach Diabetes-Typ und Ausprägung der Erkrankung ist das durch Ernährungsumstellung, Tabletten oder Insulinspritzen möglich. Auch der Blutdruck sollte regelmäßig kontrolliert werden, denn bei Diabetes mellitus liegt der Ziel-Blutdruck bei < 140/ 85 mmHg.